Around the stage in 80 minutes (Programm 2012)

Lecture Prof. Jerzy Limon

Around the stage in 80 minutes
Around the stage in 80 minutes
Around the stage in 80 minutes
Around the stage in 80 minutes
Around the stage in 80 minutes

Termine

  • Montag, 25. Juni 2012, 20:00 Uhr

Beschreibung

Dauer: 80 Minuten inkl. Pause

Preise: D

„Around the stage in 80 minutes“ ist der Titel einer Lecture, die Prof. Jerzy Limon im Globe halten wird. Limon ist Theaterwissenschaftler, Buchautor und Mitgründer des Europäischen Shakespeare Festival Networks, dem auch Neuss angehört. Als Direktor des Theatrum Gedanense, einer Stiftung in Gdansk, veranstaltet er nicht nur das jährlich stattfindende Festiwal Szekspirowski, sondern baut einen höchst innovativen Theaterbau, der gerade mitten in Danzigs Altstadt aus dem Boden wächst. Über dieses vorbildhafte Theater, dessen Bühne die verschiedensten Spielmöglichkeiten erlaubt, wird Prof. Limon ebenso sprechen wie über alte und neue Aufführungspraktiken von Shakespeares Werken. Für Theaterinteressierte, Lehrkräfte und Globe-Fans.

Jerzy Limons Shakespeare-Vortrag besteht aus zwei miteinander verflochtenen Teilen. Zunächst nimmt er sich jeweils eine Szene der Komödien vor. Darin sieht man einen Clown und einen Hund. Der Clown spielt eine heitere Szene, in denen jedem Beteiligten einen Rolle zukommt: Der Hund spielt einen Schauspieler, der Clown spielt den Hund und sich selbst. Auch verschiedene Gegenstände spielen mit: ein Schuh beispielsweise ist der Vater, ein zweiter die Mutter, der Stock ist die Schwester, der Hut die Nanny. So zeigt uns Shakespeare, daß alles im Theater ein Symbol für etwas anderes sein kann, und dabei muß der Gegenstand dem, was er symbolisiert, nicht im mindestens ähnlich sein. Diese kurze Szene kann daher als schöne Illustration der grundlegenden Theaterregeln dienen und als Beispiel dafür verwendet werden, wie Theater in der Praxis funktioniert. Sie erklärt die Magie der Bühne.

Im zweiten Teil des Vortrags zeigt Jerzy Limon, wie wenig man beim Elisabethanischen Theater zur Darstellung der kompliziertesten Szenen brauchte: wenn etwa ein Schiff unterging oder ein Mensch von der Klippe stürzte. Im Anschluß an diese grundlegende Betrachtung der Elisabethanischen Bühne wird ein neues Gebäude aus Danzig vorgestellt: Es handelt sich dabei nicht nur um die Rekonstruktion eines alten Theaters, das Anfang des 17. Jahrhunderts in der berühmten Ostseestadt gebaut worden war, sondern darüber hinaus um einen faszinierenden Versuch, die Tradition mit modernster Bühnentechnik und postmodernen Inszenierungsverfahren zu kombinieren.

Einführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

In englischer Sprache

Im Rahmen von „Klopsztanga.Polen_grenzenlos_NRW“ mit Unterstützung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, des NRW-Kultursekretariats und in Partnerschaft mit dem Polnischen Institut, Düsseldorf.

Polnisches Institut

Klopsztanga-Festival

Shakespeare Festival Danzig

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