Measure for Measure (Programm 2015)

Eat a Crocodile

Measure for Measure
Foto: Bob Goody
Measure for Measure

Termine

  • Dienstag, 16. Juni 2015, 20:00 Uhr
  • Mittwoch, 17. Juni 2015, 20:00 Uhr
  • Donnerstag, 18. Juni 2015, 15:00 Uhr
  • Donnerstag, 18. Juni 2015, 20:00 Uhr

Beschreibung

Regie: Dan Jemmett Bühne: Dan Jemmett (mit Dank an Dick Bird)

Kostüme: Sylvie Martin-Hyszka

Licht: Arnaud Jung

Company Manager: Sophie Goody

Mit: Bob Goody, Jonathan Storey, Seonaid Goody, Charlotte Palmer

Dauer: ca. 1 Stunde 40 Minuten ohne Pause

Preise: A

Einführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Zu den eher selten aufgeführten Stücken Shakespeares gehört „Maß für Maß“, und dank einer Zuwendung des nordrhein-westfälischen Kultusministeriums konnte sich das Festival diesen Wunsch mit der Vergabe einer Auftragsproduktion an Dan Jemmett und seine englischsprachige Company Eat a Crocodile erfüllen. Dan Jemmett war schon mehrmals mit verschiedenen Produktionen des Théâtre Vidy und der Compagnie des Petites Heures mit großem Erfolg im Globe zu Gast. Mit gewohnt schräger Phantasie wird er die Geschichte des Herzogs von Wien auf die Bühne bringen. Der nämlich überlässt seine Position einem hart durchgreifenden Regenten, damit er sich selber nicht die Hände schmutzig machen muss. Doch als Strippenzieher bleibt er im Hintergrund und beobachtet, wie sein Moralapostel-Stellvertreter eine junge Nonnen erpresserisch über die Couch ziehen will, um das Todesurteil ihres Bruders abzuwenden. Ein Text voller Dramatik und gleichzeitig voller Komik, - eine der frühesten Tragikomödien der Theatergeschichte. Dan Jemmett will das Geschehen in einem runtergekommenen Beerdigungsinstitut ansiedeln, sicher nicht der schlechteste Ort für den moralisch zweifelhaften Operettenstaat, den Shakespeare uns vor Augen führt.

Mit Unterstützung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Premiere In englischer Sprache

Szenenfolge in deutscher Sprache ist erhältlich


Die Handlung

Der Herzog von Wien beschließt, die Stadt für eine Weile zu verlassen. Für die Zeit seiner Abwesenheit soll sein Stellvertreter Angelo die Regierungsgeschäfte führen.

Angelo beschließt, die drastischen Gesetze gegen sexuelle Freizügigkeit, die nicht mehr angewandt wurden, wieder in Kraft zu setzen. Demzufolge wird ein junger Kavalier namens Claudio zum Tode verurteilt, weil er seine Verlobte Julia noch vor der Vermählung geschwängert hat. Lucio überredet Claudios Schwester, die Novizin Isabella, sich bei Angelo für das Leben seines Freundes zu verwenden.

Angelo verspricht, Claudio freizulassen, wofern Isabella ihm – Angelo – zu Willen sei. Diese weigert sich und berichtet ihrem Bruder, daß er sterben müsse, da sie ihre Ehre zu wahren habe. Der Herzog ist im Gewande eines Mönches in Wien geblieben und hat das neue Regime beobachtet. Er bewegt Isabella dazu, scheinbar auf Angelos Verlangen einzugehen. Ihren Platz in Angelos Bett nimmt Mariana ein – die Ex-Verlobte des gegenwärtigen Regenten, die dieser sitzengelassen hatte. Nach dem Ereignis will Angelo das Versprechen, das er Isabella gegeben hatte, nicht halten: Claudio soll hingerichtet werden. Doch die Intervention des Herzogs vereitelt sein Vorhaben.

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